Dubonnet Dolphin (1935)

Maßstab 1:18

sschwarz

geschlossene Karosserie mit lenkbarer Vorderachse

Lieferung in hochwertiger Präsentations-Vitrine

AutoCult (Artikel-Nr. # 80005)

 

Miniatur-Modellauto aus Resin, neu und originalverpackt

 

209,95 €

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Ein Pilot auf der Straße

Unter der Typenbezeichnung Dolphin entwickelte der finanzielle unabhängige André Dubonnet in der ersten Hälfte der 1930er Jahre in Frankreich einen aero-dynamisches Auto, das allerdings auf kein Interesse aus der Industrie stieß.

Mit den Kenntnissen aus seiner Zeit als Flieger während des ersten Weltkriegs und seinen Erfolgen auf den Rennstrecken Europas hinter dem Steuer eines Bugatti und Sunbeam, träumte Dubonnet von einem windschnittigen Wagen, der auch in Serie gefertigt werden konnte. Zusammen mit dem Ingenieur Chedru schuf er um den Antrieb eines 3,6 Liter großen V8-Motor von Ford eine Karosserie, die sich sehr stark an einer Tropfenform orientierte. Dies führte natürlich dazu, dass die Karosserie sehr rundlich war und für die Einstiegstüren wählte er die unkonventionelle Bauweise an der Front, wobei nur die rechte Hälfte neben dem Lenkrad aufging sowie zwei weitere Türen an den beiden Seiten, die Zugang zum Fondbereich boten. Unmittelbar hinter der hinteren Sitzbank wurde der Motor platziert und auf Höhe der Hinterradachse sah Dubonnet ein aufrecht stehendes Leitwerk vor, das er dem Flugzeugbau entlehnte und den Wagen bei hoher Geschwindigkeit stabilisieren sollte. Damit die ausgeklügelte Aerodynamik nicht durch ungünstige Strömungsverhältnisse unterbrochen wurde, sah Dubonnet sogar Vollverkleidungen für alle vier Räder vor, was für die lenkbaren Vorderräder dahingehend gelöst wurde, dass die Abdeckungen unmittelbar auf der Achse saßen und jede Lenkbewegung mitmachten. Im Vergleich zu einem Serienmodell bewies der Franzose, dass seine aerodynamischen Ausführungen richtig waren, denn sein Wagen erreichte eine Höchst-geschwindigkeit von 173 km/h (108 mph), während der serienmäßige Ford nur auf 131 km/h (82 mph) kam.

Doch dieser Erfolg konnte keine Firma dazu überzeugen, seinen Wagen in Serie zu fertigen und so widmete sich André Dubonnet anderen Projekten und sein einmalig geformtes Auto verschwand für immer von der Bildfläche.