VW T1 Doppelkabine Langpritsche (1963)

Maßstab 1:43

hellblau / weiß

AutoCult (Artikel-Nr. # 07008)

 

Miniatur-Modellauto aus Resin, neu und originalverpackt

 

99,95 €

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Was nicht passt, wird passend gemacht!

Nachdem kein Autohersteller der Motorsportszene einen günstigen und praktikablen Renntransporter anbot, schuf sich die Szene selbst einen. Fahrzeugentwicklungen wie der Tempo Matador in Deutschland, die zig unterschiedlichen Umbauvarianten auf Basis des Morris in England blieben Nischenfahrzeuge und auf Grund der weltweiten Beliebtheit des VW Transporters kam auch dieser schon bald in den Fokus der Rennstallbesitzer. Der VW war gebraucht günstig zu haben und als Basisfahrzeug konnte einfach eine verlängerte Version zur Aufnahme eines Rennwagens gefertigt werden. Einzige Voraussetzung war - es musste eine Pritschenversion sein.

Um Rennwagen transportieren zu können bedurfte es jedoch einer Verlängerung der Ladefläche. Das Stretching erforderte natürlich einen großen Aufwand, bedingte er doch einen massiven Eingriff in die gesamte Fahrzeugarchitektur. Ein adäquates Mittelstück musste passend aus einem anderen Pritschen-Transporter entnommen werden - sowohl der Rahmen als auch die beiden seitlichen Blechteile – und anschließend mit handwerklichem Geschick nahtlos im Bereich der Pritsche, vor der Hinterradachse, eingefügt werden. Auf diese mehr oder minder einfache Bauweise konnte ein VW Pritschenwagen individuell in die Länge gezogen werden. Der VW Transporter eignete sich für die Verlängerung auch deswegen sehr gut, weil der Unterbau mit den seitlichen Blechteilen einen großen Teil der Stabilität ausmachte, und durch das Einsetzen des neuen Mittelstücks blieb diese weiterhin erhalten. Bei aller Eignung der VW-Konstruktion sollte aber nicht verschwiegen werden, dass durch den verlängerten Radstand das Handling nur noch unzureichend war, was sich natürlich in erster Linie im größeren Wendekreis widerspiegelte.

Solche VW-Renntransporter fanden weltweit Anklang und Exemplare wurden nicht nur in Deutschland, Holland oder Belgien genutzt, auch in den USA sahen viele Rennteams im VW eine ideale Basis.