Beutler Spezial Cabriolet (1953)

Maßstab 1:43

grau / rot

AutoCult (Artikel-Nr. # 05019)

 

Miniatur-Modellauto aus Resin, neu und originalverpackt

 

89,95 €

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Als Karmann den Vorzug bekam

Die beiden Schweizer Brüder Ernst und Fritz Beutler erkannten mit ihren Unternehmen Gebr. Beutler & Cie schon frühzeitig nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, dass mit dem Entwurf und der Fertigung von Karosserieaufbauten ein großer Bedarf bestand. Sie boten ihre Dienste der Fahrzeugindustrie als helfende Hand an. Die in Thun - Kanton Bern - ansässige Manufaktur bekam 1947 einen Auftrag für den Karosserieentwurf auf Basis eines Chassis von Bentley und ab 1948 gehörte auch Porsche zum Kundenkreis. Die Palette der Auftraggeber las sich fast wie eine Namensliste europäischer Fahrzeughersteller. Die Schweizer zeigten bei der Gestaltung ihrer neuen Blechaufbauten eine sehr schöne, weiche Linienführung, die dem Auge durchaus gut gefiel.

In den frühen 1950er Jahren machten sich die Mitarbeiter der Gebrüder Beutler auch an die Neugestaltung eines VW-Käfers. Im Zuge dieser Arbeiten entstand auch ein Aufbau auf einem VW-Käfer Chassis, das die sportliche Note des Wolfsburger Vierzylinders betonen sollte. Wie auch die von VW zusammen mit Karmann ausgearbeitete Kooperation in Form des Karmann Ghia, so versuchte auch die Schweizer Manufaktur, einen sportlichen VW-Ableger auf die Räder zu stellen. Im Gegensatz zu der VW-Karmann Kooperation erkannten die Eidgenossenen jedoch, dass von einem solch flotten Outfit auch eine adäquate Fahrleistung verlangt wurde. Durch eine Anhebung der Motorenleistung auf 40 Pferdestärken mittels eines Kompressors der Marke Judson wurde der knapp 900 kg schwere Kleinwagen auf knapp 135 km/h beschleunigt.

Vermutlich aus dem Grund, der eigenen Kooperation keine Konkurrenz an die Seite zu stellen, erteile die Geschäftsführung im Hause VW der Beutler-Version eine Absage.