LMX Sirex (1970)

Maßstab 1:43

rot

AutoCult (Artikel-Nr. # 05016)

 

Miniatur-Modellauto aus Resin, neu und originalverpackt

 

89,95 €

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Das Ende kam schnell

Vermutlich hatten die beiden Herren, der Franzose Michel Liprandi und der Italiener Giovanni Mandelli großes im Sinn, als sie 1967 die Autofirma L.M.X. Automobile Srl mit Sitz in Mailand gründeten.

Vom damaligen Topdesigner Franco Scaglione ließen sie sich die Karosserie für ihren Sportwagen gestalten. Es entstand eine geschmeidige, leicht geschwungene Form, bei der sowohl die vorderen als auch die hinteren Kotflügel dezent herausgestellt wurden. Eine formschöne kleine Wölbung auf der Motorhaube erinnerte an US-Designkünste und schloss mit einem breiten, klassisch ausgeprägten Kühlergrill ab. Gefertigt wurde die komplette Karosserie aus Fiberglas. Der Wagen wurde als Typ LMX 2300 HCS im Jahre 1968 erstmals präsentiert. Die Resonanz war jedoch so verhalten, dass die Firma L.M.X. schon 1973 von dem Unternehmen SAMAS übernommen wurde. Das neue Werk fertigte den Sportwagen weiter und bot ihn nun unter der Kürzel LMS Sirex bzw. LMX Sirex an. Unter dem neuen Namenskürzel wurde die Konstruktion minimal überarbeitet, was vor allem dem Motor zu Gute kam. Der eingebaute V6-Motor mit 2,3 Liter Hubraum wurde weiterhin dem US-amerikanischem Ford-Taunus entnommen. Im LMX 2300 HCS leistete der Saugmotor nur knapp 110 PS, was den neuen Herren bei SAMAS als zu wenig Power für den Sportwagen war. Auf Wunsch war es fortan möglich, durch einen Turbolader von May die Leistungsausbeute auf bis zu 210 PS anzuheben. Das Leistungsplus alleine verhalf dem LMX Sirex jedoch auch nicht zu einer größeren Nachfrage und so war dem sportlichen Italiener auch unter der neuen Regie kein Erfolg gegönnt.

Die Fertigung lief weiterhin auf minimalem Level und nach 20 gefertigten Modellen war auch die Firma SAMAS am Ende.