Fiat 1500 Barchetta Kompressor (1943)

Maßstab 1:43

dunkelrot

AutoCult (Artikel-Nr. # 04013)

 

Miniatur-Modellauto aus Resin, neu und originalverpackt

 

89,95 €

  • verfügbar
  • 1 - 3 Tage Lieferzeit1

Die unbekannte Italienerin

In jüngster Zeit stellt ein Rennwagen von Fiat die historische interessierte Auto-gemeinde vor ein Rätsel! Das fragwürdige Objekt ist ein stromlinienförmig verkleidetes Rennauto.

Selbst unter Experten gilt es nicht als gesichert, ob der Wagen überhaupt im Fiat-Werk aufgebaut wurde. Merkwürdigerweise ist nämlich im Unternehmen selbst nichts darüber bekannt - es existieren keine zeitgenössischen Fotos und auch schriftliche Überlieferungen in der umfang-reichen Fiat-Literatur sind bislang nicht bekannt geworden. Dabei hätte der Einsatz dieses Rennwagens sicherlich Spuren in der seinerzeitigen Bericht-erstattung hinterlassen. Dies wirft aber dann die nächste Frage auf – Wann wäre dies gewesen? Diese auf den ersten Blick so einfache Frage entpuppt sich bei dem Fiat-Rennwagen als weiteres Problem! Auf das Baujahr 1943 datiert, ziehen selbst Insider dieses Geburtsjahr in Zweifel – die Kriegsereignisse ließen keine Zeit für den Aufbau eines solchen rassigen Rennwagens! Die Jahre 1946/47, aber auch noch 1948, dürften der Realität schon bedeutend näherkommen. Auf Grund mangelnder neuer Technik wurde auf das Fahrwerk aus der Vorkriegsproduktion zurückge-griffen und auch der eingebaute 6-Zylinder Motor mit Kompressor dürfte seinen Ursprung bereits in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre gehabt haben. Die Karosse könnte neu aus Aluteilen – z. B. von Flugzeugteilen – gefertigt worden sein. Doch auch dies bleibt Spekulation. Bei all´ den Geheimnissen, die sich um diesen Fiat ranken, muss aber auch in Betracht gezogen werden, dass der Wagen vielleicht schon kurz vor Kriegsausbruch – ca. 1938 bzw. in den führen Monaten des Jahres 1939 – aufgebaut worden sein konnte. Vor allem an optischen Punkten der Karosserie kann hier so manche Anleihe an den Stand der letzten Vorkriegstechnik gefunden werden.

Wie dem auch war – die Historiker haben hier noch Arbeit vor sich.